Treibball

 

Zur Entsehung & Entwicklung von Treibball

 

Jan Nijboer stellte beim Training mit Treib- und Hütehunden fest, dass diese lieber Tröge über die Wiese rollten, anstatt die hinter diesen mit Wasser gefüllten Trögen versteckten Preydummys anzuzeigen. Daraus entwickelte er ein Spiel, in dem ein Trog nach dem anderen anhand von Distanzkontrolle zur Bezugsperson "getrieben" werden sollte. Inspiriert durch eine Fernsehsendung, in der zwei Boxer-Teams mit einem Gymnastikball auf einem Spielfeld Fußball gegeneinander spielten,wurde der Gymnastikball als Schafersatz ausgewählt. Außerdem wurden einige Turnierregeln in seinem Spiel integriert, die von Hütehundeturnieren mit Border-Collies und Schafen stammen und das dort benutzte Gatter wurde durch ein Tor ersetzt. Somit war der Hundesport TREIBBALL geboren. Mittlerweile ist dieser Sport zum neuen Trendsport geworden, und das nicht nur für Treib- und Hütehunde.

 

 

 

Treibball als Turniersport

 

Obwohl zunächst nur als tolle Beschäftigungsform für Hund & Mensch entwickelt und nicht in erster Linie als Turniersport, fand es Jan Nijboer notwendig, Turnier-Reglements festzulegen. Dahinter steckt die Befürchtung, falscher Ehrgeiz des Menschen könne auf Kosten der Hunde gehen. Die Zusammenarbeit zwischen Mensch & Hund stellt daher ein wichtiges Beurteilungskriterium dar.

 

Weitere Informationen zum Thema Treibball finden Sie im Buch "Treibball für Hunde" von Jan Nijboer, Kosmospocket 2007.

 

© copyright by TiMe 2013